Mit Stolz setzen die Handwerksbäcker auf die Präsenz in der Öffentlichkeit mit dem 2010 eingeführten Gütesiegel. Die Betriebe bekennen sich im Rahmen einer freiwilligen Überprüfung zu den Kriterien Regionalität und Vielfalt, Qualität der Produkte und eine vorbildliche Umsetzung der lebensmittelrechtlichen Bestimmungen.
 
Das Bäckerhandwerk versteht sich aus dieser Rolle heraus als Bastion der regionalen Entwicklung der Gegenwart. Viele unserer Handwerksbetriebe sind in Kleinstädten und ländlichen Standorten nennenswerte Arbeitgeber und ermöglichen den dortigen Bewohnern, ihr tägliches Brot im eigentlichen wie auch übertragenen Wert zu erarbeiten. Mit den Lehrberufen BäckerIn oder FachverkäuferIn im Lebensmittelhandwerk/Backwaren bieten viele unserer Betriebe der nachwachsenden Generationen den Einstieg in das Berufsleben und die Einordnung in ein soziales Wertegefüge. Das örtliche Leben in vielen unserer Gemeinden ist mit den dortigen Bäckereien eng verwurzelt. Ob Schule oder Kindergarten, Feuerwehr, Sport- oder Heimatverein bis hin zur regionalen Traditionspflege – der Bäcker ist dort integriert.
Bei einem wichtigen Aspekt wird der örtliche backende Betrieb oftmals übersehen und sogar ungerecht behandelt. Beim allgemeinen Streben nach ökologischer Lebensweise und der Vermeidung von Emissionen wird nicht gewürdigt, dass unsere Betriebe die Rohstoffe schwerpunktmäßig aus der Region beziehen und nahe zum Verbraucher produzieren. Kurze Transportwege bedeuten nicht nur echte Frische, sondern vor allem die Einsparung von Energie.
 
Für das Programm Gütesiegel wurde beim Deutschen Patent- und Markenamt eine Anmeldung einer Bildmarke vorgenommen. Die Nutzung der Marke ist ausschließlich den teilnehmenden Betrieben unter Beachtung des Programms Gütesiegel und der Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorbehalten.
Die Bildmarke hat folgendes Aussehen:

 
GRAFIK
 
 
Den teilnehmenden Betrieben ist die Nutzung der Marke unter Beachtung des Programms Gütesiegel und der Allgemeinen Geschäftsbedingungen uneingeschränkt gestattet. Hierzu zählen beispielsweise:
  • Aushang der Urkunde zur Verleihung in Betriebsräumen und Verkaufsstellen
  • Führung des Gütesiegels in Form von Aufklebern
  • Verwendung der bereitgestellten Werbemittel
  • Gestaltung von Werbung an Fahrzeugen, Verkaufsstellen und sonstigen geeigneten Orten in Verbindung mit einem Bezug zum eigenen Unternehmen
  • Nutzung des Siegels auf Geschäftsbriefen, bei der Werbung und ähnlichen Zwecken
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